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2012-05-06_13. Gedenkmarsch

- AUF DEM WEG DER ERINNERUNG -

Den Opfern der Todesmärsche -1945 in Leipzig und dem Leipziger Land zum gedenken!

Unter dem Motto:

WIR WOLLEN UNS ERINNERN !

Gehen Sie den Weg mit uns!

- 13. Gedenkmarsch, am 06. Mai 2012 -

Vor 67 Jahren erlebte die Menschheit am 8. Mai 1945 die endgültige Befreiung von der Nazi-Herrschaft. Es waren vor allem die Angehörigen der Streitkräfte der Alliierten, der Sowjetunion, der USA, Großbritanniens und Frankreichs, wie auch zahlreiche PartisanInnen und WiderstandskämpferInnen, welche den Sieg über das nationalsozialistische Deutschland möglich machten.

 

Noch zuvor, am 13. April 1945 wurde die Räumung des KZ-Außenlagers-Buchenwald durchgeführt. Etwa 300 kranke Häftlinge blieben zurück, viele von ihnen wurden Opfer des Massakers von Abtnaundorf. Dieses Massaker war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, bei dem am 18. April 1945 in Abtnaundorf mindestens 80 KZ-Häftlinge des KZ Außenlagers bei lebendigem Leib verbrannten oder erschossen wurden.

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Willkommen bei der "Initiativgruppe Gedenkmarsch - Leipzig"

Gedenkmarsch zur Erinnerung an die Opfer der Todesmärsche 1945
in Leipzig und dem Muldental

 

Logo von Gedenkmarsch Leipzig

Interessierte, engagierte Leipziger Bürger aus verschiedenen zivilgesellschaftlichen Gruppen, Initiativen und demokratischen Parteien, die sich unter dem Dach des Bundes der Antifaschisten Leipzig (BdA), Mitglied in der VVN-BdA, zusammengefunden haben.

 

Was wollen wir?

  • der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedenken;
  • "Gedenken setzt Wissen voraus" als Motto für unsere Arbeit wählen;
  • in breitem Maße vor allem unter Kindern und Jugendlichen Wissen vermitteln über Ursachen, Hintergründe und Folgen nationalsozialistischer Politik;
  • mit thematischen Aktionen über einen längeren Zeitraum alle Leipziger für die Thematik sensibilisieren und zur Mitarbeit anregen;
  • aufmerksam machen auf neonazistische Aktivitäten in Leipzig und Umgebung und zivilgesellschaftliche Courage fördern für Demokratie, Frieden und Menschlichkeit gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.

Wie arbeiten wir?

  • Träger aller Aktivitäten ist der Bund der Antifaschisten e.V., Sitz Leipzig.
  • Verantwortlicher im Auftrag des Vorstandes ist Richard Gauch.
  • In Zusammenkünften wird über geplante Aktionen diskutiert und um einen Konsens gerungen.
  • Mitarbeiten kann jeder, der sich für die Ziele der IG einsetzt.
  • Zusammenarbeit mit anderen Initiativen ist uns wichtig, besonders mit dem NDK Wurzen und der dortigen Geschichtswerkstatt sowie der IG "Gedenkmarsch".

Zielstellung

Seit 1945 jährt sich am 8. Mai jedes Jahr das Ende des 2. Weltkrieges und der Nazidiktatur. Noch in den letzten Kriegstagen versuchten SS und Gestapo, die von ihnen begangenen Verbrechen durch neue Verbrechen zu verwischen. Konzentrationslager, Zwangsarbeitslager und Haftlager der verschiedensten Art wurden durch sie geräumt und tausende dem Tod entronnene Häftlinge auf lange, oft ziellose Märsche, auch durch das Muldental, gehetzt.

Viele der Gehetzten und Geschundenen überlebten diese Qualen nicht. Sie starben vor Hunger und Durst, an völliger Entkräftung und durch die Schüsse der SS-Wachen und wurden oftmals einfach am Straßenrand liegengelassen. Diese letzten Verbrechen der Nazis, die so kurz vor der ersehnten Freiheit noch so vielen Menschen das Leben kosteten, kennen wir heute als die Todesmärsche. Leipzig war ein Ausgangspunkt dieser Todesmärsche.

Um die Erinnerung an die vielen Opfer, deren Qualen und deren Tod aufrecht zu erhalten und um ihrer zu gedenken, beteiligt sich der Bund der Antifaschisten (BdA) e.V., Sitz Leipzig, seit 2001 an diesem Marsch von Leipzig aus. Angesichts der Zunahme von Aktionen rechtsextremer Gruppierungen in der Stadt Leipzig und im Umland wollen wir das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Geschichte wach halten und erweitern mit dem Ziel, dass nie wieder so etwas geschehen kann.

Der Gedenkmarsch in Leipzig und im Muldental soll als Ereignis zum Gedenken wahrgenommen werden, zivilgesellschaftliches Engagement gegen Neonazis fördern, die Demokratie stärken, Mut machen, sich bei Wahlen klar für demokratische Parteien und gegen rechte Parteien zu entscheiden und damit ein deutliches Zeichen für Demokratie, Frieden und Menschlichkeit und gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus setzen.

Mit Veranstaltungen unter dem Motto "Gedenken setzt Wissen voraus" im Vorfeld und direkt zum Gedenkmarsch soll in breitem Maße Wissen über Ursachen, Hintergründe und Folgen nationalsozialistischer Politik vermittelt werden.

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Gedenkmarsch

Gedenkmarsch zur Erinnerung an die Todesmärsche 1945
in Leipzig und dem  Muldentalkreis


Jedes Jahr am 8. Mai jährt sich das Ende des 2. Weltkrieges und der Nazidiktatur. Noch in den letzten Kriegstagen versuchten SS und Gestapo, die von ihnen begangenen Verbrechen durch neue Verbrechen zu verwischen. Konzentrationslager, Zwangsarbeitslager und Haftlager der verschiedensten Art wurden durch sie geräumt und tausende dem Tod entronnene Häftlinge auf lange, oft ziellose Märsche, auch durch das Muldental, gehetzt.

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Koffer

Das Projekt „Koffer“, eine Aktion unter dem Motto: „Leipzig gedenkt“.

Jedes Jahr am 27. Januar gedenken wir in Leipzig der Opfer des Nationalsozialismus und der Deportationen, der weltweit beispiellosen Vernichtung von jüdischen Bürgerinnen und Bürgern, der millionenfachen Verfolgung, Entrechtung und systematischen Ermordung von Juden und Andersdenkenden.

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